Eigenblutbehandlung bei Manuel Neuer nicht mit EOT®II von ORTHOGEN verwechseln

„Neuer: Therapie mit Eigenblut-Spritzen! Bis zur WM ist er wieder fit.“ Seit die Bild-Zeitung am 14. Februar mit dieser Überschrift auf der Titelseite vermeldete, dass die Heilung von Manuel Neuers Mittelfußknochenbruch so rasch voranschreite, dass er zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 wieder im Tor stehen könne, ist das Stichwort „Eigenblut“ wieder in aller Munde.

 

Eigenblutbehandlung: Alternativmedizin oder fundierte Wissenschaft?

Bei der alternativmedizinischen Eigenbluttherapie wird eigenes Blut unter die Haut oder in den Muskel gespritzt, um das Immunsystem anzuregen, beispielsweise bei Infektionen. Eine Anwendung dieses Verfahren zur Förderung der Heilung ist nicht üblich, und für eine etwaige Wirksamkeit gibt es auch keine anerkannte wissenschaftliche Erklärung. So bewertet der IGeL-Monitor der Gesetzlichen Krankenversicherungen eine Eigenblutbehandlung bei einer Sehnenreizung (Tendinopathie) aufgrund der fragwürdigen wissenschaftlichen Studienlage als „tendenziell negativ“.

 

Das EOT®II-System wird bei Sportverletzungen international angewendet

Die Behandlung von Sportverletzungen unter Anwendung des EOT®II-Systems von Orthogen wurde in vielen klinischen Studien wissenschaftlich untersucht. Im Gegensatz zur Eigenblutbehandlung handelt es sich hierbei um ein CE-zertifiziertes Medizinprodukt für die autologe Blutaufbereitung. Erst kürzlich wurden beispielsweise die Ergebnisse einer Studie an Patienten mit Meniskusverletzungen veröffentlicht (Strümper R (2017). Sports Medicine International Open 2017; 1: E200–E205). Andere wissenschaftliche Veröffentlichungen untersuchen zum Beispiel die Behandlung von Profisportlern nach Muskelzerrungen (Wright-Carpenter T. et al. Int J Sports Med 2004;25:588-593). Die guten Erfahrungen mit dem EOT®II-System bleiben auch im internationalen Sport nicht unbemerkt: So haben sich laut Wikipedia viele US-Profisportler aus NFL und NBA, am bekanntesten vielleicht Basketball-Star Kobe Bryant, unter Anwendung des EOT®II-Systems behandeln lassen. Falls Sie noch Fragen zum Einsatz des EOT®II-Systems bei Sportverletzungen haben, wenden Sie sich an Ihren Orthopäden. Er kann Sie informieren oder an einen Kollegen überweisen, der Erfahrung mit diesem Medizinprodukt hat.